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Schwarbesaqus Sushi mit rosa-orangeenem Lachs und grünem Garnieren in milchigem Dampf; dunkler Hintergrund, scharfes Detail an der Füllung.

17.06.2026

Nigiri, Maki, Uramaki und Sashimi: Geena aus dem MIZU erklärt den Unterschied

Sushi bestellen klingt manchmal ein bisschen wie Vokabeltest auf Japanisch. Nigiri, Maki, Uramaki, Sashimi, Aburi, Hamachi, Chutoro, einmal kurz lächeln und hoffen, dass man das Richtige bestellt hat. Keine Sorge, genau dafür haben wir Geena. Unsere Restaurantleiterin im MIZU kennt die Karte nicht nur auswendig, sie weiß auch, was auf dem Teller wirklich passiert. Also, Vorhang auf für Sushi Basics, MIZU Style.

Ein rotes Sushi-Tunafläschchen in einer weißen, sternförmigen Schale aus Keramik, daneben grüne Garnitur, Holzstäbchen und eine kleine grüne Paste auf einer quadratischen Unterlage.
Zwei Stück roher Fisch (Orange Lachs und roter Thunfisch) auf Eis in einer halbkugelförmigen, weißen Box; grüne Blätter und violett-rosa Blüten im Hintergrund.

Erstmal ganz einfach: Was ist eigentlich Sashimi?

„Sashimi ist Sushi ohne Reis. Klingt simpel, ist aber Königsklasse“, erklärt Geena. Denn hier gibt es kein Verstecken. Kein Reis, keine Rolle, keine Sauce, die alles überdeckt. Nur fein geschnittener Fisch oder ausgewählte Zutaten in bester Qualität.

 

Auf der MIZU Karte findet ihr Sashimi zum Beispiel mit „Balfegó“ Tuna Chutoro, also zart schmelzendem Bauchfilet vom Bluefin Thunfisch, oder mit „Balfegó“ Tuna Akami, dem samtigen Filet. Auch Sake Wildlachs von Label Rouge und Hamachi, die japanische Gelbschwanzmakrele, stehen auf der Karte.

 

Geenas Tipp: „Wer Fisch pur liebt und wirklich schmecken möchte, was Qualität bedeutet, startet mit Sashimi. Das ist direkt, elegant und ziemlich selbstbewusst.“

Zwei Nigiri-Sushis mit weißem Fisch auf Reis, garniert mit Limettenzeste, auf einer grünen Blattform, dunklem Steinuntergrund und goldener Dekofigur.

Nigiri: kleines Reisbett, großer Auftritt

Nigiri ist wahrscheinlich das, was viele sofort vor Augen haben, wenn sie an Sushi denken. Ein oval geformtes Reisbett, darauf Fisch, Gemüse oder eine andere feine Zutat. Minimalistisch, aber mit maximalem Geschmack.

 

Im MIZU gibt es Nigiri unter anderem mit Sake, Hamachi, Eringi, also japanischen Waldpilzen, oder Avocado. Besonders spannend wird es bei den Special Nigiri. Hier kommt noch ein bisschen Drama dazu, zum Beispiel beim Aburi Wagyu mit flambiertem Wagyu oder beim Aburi Sake mit flambiertem Wildlachs.

 

„Aburi bedeutet, dass die Oberfläche leicht angeflämmt wird“, sagt Geena. „Dadurch entstehen Röstaromen, der Fisch wird noch cremiger und plötzlich ist da dieser kleine Wow Moment.“

Kleine Sushi-Rollen aus Nori mit Lachs auf weißer Platte, garniert mit Blüten, Samen und roten Beeren, diagonal angeordnet vor dunklem Hintergrund.

Maki: die Klassiker unter den Rollen

Maki sind die gerollten Sushi Klassiker. Innen Reis und Füllung, außen Nori, also Algenblatt. Sie sind kompakt, klar und perfekt, wenn man sich langsam durch die Sushi Welt probieren möchte.

 

Auf der MIZU Karte findet ihr zum Beispiel Salmon Maki mit Wildlachs, Tamago Avo Maki mit Omelette und Avocado oder Kuri Maki mit Gurke. Wer es edler mag, schaut sich Aka Taka Maki mit Bluefin Tuna, Radish und Caviar an.

 

Geena sagt: „Maki sind ideal zum Teilen. Oder zum Nichtteilen, wenn sie zu gut sind. Passiert bei uns öfter.“

Sushi-Rolle auf schwarzem Teller mit frittiertem Belag, grünen Toppings, Sesamsamen, Sauce darunter und cremiger Dip am Rand, close-up Ansicht.
Sushi-Rolle auf platter mit Avocado, Lachs und Mayonnaise-Deko, garniert mit grünem Kaviar und Sauce, künstlerisch angerichtet auf schwarzem Hintergrund.

Uramaki: innen außen, aber lecker logisch

Uramaki werden oft auch Inside Out Rolls genannt. Der Name sagt schon, was passiert. Der Reis ist außen, die Füllung innen. Dadurch wirken sie etwas moderner, oft etwas üppiger und meistens ziemlich fotogen.

 

Im MIZU wird es hier richtig spannend. Die Kimono Roll kommt mit Tuna, Chili Mayo, Sesamöl und Black Tobiko. Die Salmon Avocado Roll bringt Lachs, Avocado, Cream Cheese und Kaviar zusammen. Die Rainbow Roll spielt mit Tuna, Salmon, Madai, Avocado, Teriyaki und Chili Mayo. Und dann gibt es noch die Dragon Roll mit Shrimp Tempura, Avocado, Kimchi und Crispy Nori.

 

„Uramaki sind für alle, die Sushi lieben, aber gerne noch ein bisschen mehr Textur, Sauce und Überraschung auf dem Teller haben“, erklärt Geena. „Cremig, crunchy, spicy, frisch, genau da macht MIZU richtig Spaß.“

Und worauf darf man sich im MIZU besonders freuen?

Ganz ehrlich? Nicht nur auf Sushi. Das MIZU ist keine brave Sushi Bar, sondern eine Kombination aus asiatischer Küche, japanischer Präzision und einem kleinen Hang zum Ausrasten auf die gute Art.

 

Zum Starten empfiehlt Geena Edamame mit Trüffel Teriyaki Sauce und Manchego Cheese, Roti mit Dip of the Day oder den Wakame Salad mit crispy fried Octopus. Wer es würziger mag, landet schnell beim Crispy Rice mit Tuna Tatar, Spicy Tuna, Teriyaki Sauce, Wasabi Mayo und Tobiko.

 

Auch abseits von Sushi lohnt sich ein Blick auf die Karte. Gyoza Yasai, Gyoza Tori, Korean Street Food Taco, Miso Soup und natürlich die Robata Gerichte bringen ordentlich Feuer an den Tisch. Besonders beliebt sind die Smoke Beef Ribs mit koreanischer BBQ Sauce, die Fabulous Salmon Teriyaki mit Wild Garlic Gnocchi und Salmon Caviar oder die Duck Breast mit Bao Bun und Plum Sauce.

 

Und dann wäre da noch das Wagyu Beef Selection. 150 Gramm, Marmorierung A5, gegrillt auf dem japanischen Robata Grill. Geena bringt es auf den Punkt: „Das ist kein Nebenbei Gericht. Das ist ein Moment.“

Person in dunkler Arbeitskleidung hinter Metallregal mit Grillgut, hält Zange und lächelt; Teller und Schalen im Vordergrund, Marmorwand.
Eine Person mit runden Brillengläsern lächelt; trägt dunkles Hemd, goldene Ringe und eine Halskette, hält einen Stift über ein Notizbuch im Gespräch mit einer anderen Person.

„Wer bei uns ins MIZU kommt, muss kein Sushi Profi sein. Man muss nur Lust haben, sich durchzuprobieren. Sashimi ist pur und fein. Nigiri ist elegant. Maki sind die Klassiker. Uramaki sind die wilden Rollen. Und am Ende bestellt man meistens sowieso mehr, als man geplant hatte.“ Klingt nach einem guten Plan? Finden wir auch. Also: Stäbchen schnappen, Freunde mitbringen und einmal quer durch die Karte probieren. Im MIZU wartet nicht einfach Sushi auf euch, sondern ein Abend mit Geschmack, Tempo und ganz viel Spaß auf dem Teller."

Geenas Fazit

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