Qualität
Die Unternehmen, die dieses Zeichen für ihre Produkte verwenden dürfen, müssen zusätzliche, über dem gesetzlichen Niveau liegende Vorgaben und Qualitätsstandards erfüllen. Diese sind für Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter festgeschrieben.
Die Pflanzung des Marburger Spargels erfolgt im Frühjahr. Der Boden muss hierzu, wie bei den Erdbeeren, mit Kompost verbessert, gedüngt und tief gelockert werden. Dies ist notwendig, um dem Spargel, der bis zu einem Meter tief wurzelt, eine optimale Grundlage zu geben. Nach zwei Jahren Wachstum ist es dann so weit: Mit Stolz blicken wir auf die erste Ernte des Marburger Spargels.
Raffaelo
Prius
Backlim
Ramires
Einfach ausgedrückt: weißer Spargel wächst unter der Erde und wird gestochen, sobald sein “Kopf” das Licht erblickt, Grünspargel wird dagegen nicht angehäufelt und wächst bereits in der Sonne. Dadurch bildet der grüne Spargel die Stoffe, die er zur Photosynthese benötigt – und das macht ihn grün. Theoretisch können Sie aus Bleichspargel Grünspargel machen, indem Sie keine Spargeldämme anhäufen. Grünspargel ist gesünder als weißer Spargel, weil er mehr Inhaltsstoffe und wertvolle Vitamine enthält.
Als Faustregel für 2 Portionen (1 Kilogramm Spargel) gilt:
Das Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen. Den Spargel in das kochende Wasser geben, auf mittlere Hitze herunterstellen und den Spargel leicht köcheln lassen. Der Spargel ist fertig, wenn er sich leicht biegen lässt (Spargelstange in der Mitte anfassen, Spargelkopf und Spargelende biegen sich nun leicht nach unten)
Tipp: Nur so viel Wasser nehmen, dass die Spargelstangen gerade bedeckt sind. Profis kochen den Spargel gerne stehend im Spezialtopf. Hier garen die “Füße” im Wasser, die Köpfe hingegen im Dampf.
Spargel ist reich an Vitaminen (Vitamin C, Provitamin A, Vitamin B1 und B2) und Spurenelementen (Phosphor, Kalzium und Kalium). Damit viele dieser Bestandteile erhalten bleiben, sollte Spargel in wenig Wasser gekocht werden.